
Lawinenunfall – darum ist die Kameradenrettung entscheidend
Die typische Skifahrerlawine ist rund 50-70 Meter breit und hat in etwa die dreifache Fließlänge. Die Anrisshöhe (auch Abbruchhöhe) liegt im Durchschnitt bei ca. einem halben Meter.

Die typische Skifahrerlawine ist rund 50-70 Meter breit und hat in etwa die dreifache Fließlänge. Die Anrisshöhe (auch Abbruchhöhe) liegt im Durchschnitt bei ca. einem halben Meter.

Mehr als die Hälfte aller Personen, die an Lawinenereignissen beteiligt sind, verletzen sich nicht oder nur leicht. Etwa 32 Prozent der beteiligten Personen verletzen sich schwer, die Todesrate von erfassten Personen (unabhängig von der Verschüttungstiefe) liegt bei etwa 13 Prozent.

Bei der Erstversorgung von verletzten Personen geht man nach dem Prioritätenprinzip vor. Eine der wichtigsten Maßnahmen und gleichzeitig jene, die jede*r durchführen soll und kann, ist es, professionelle Hilfe zu holen – also den Notruf abzusetzen.

Um im Worst Case Szenario – also einem Lawinenunfall mit verschütteten und/oder verletzten Personen – helfen zu können, ist es wichtig, theoretisches Wissen und praktische Erfahrung zu sammeln.

Jede*r Schüler*in kann mit etwas Hintergrundwissen und Übung wertvolle Maßnahmen erlernen, um im Notfall auf der Skipiste Hilfe zu leisten.

Wirst du von einer Lawine erfasst, bist du Passagier und befindest dich ich in potenzieller Lebensgefahr. Selbstständige Rettungs- und Befreiungsversuche können zwar erfolgreich sein, in den meisten Fällen bist du aber auf die Hilfe von Anderen angewiesen.

Mehr als die Hälfte aller Personen, die an Lawinenereignissen beteiligt sind, verletzen sich nicht oder nur leicht. Etwa 32 Prozent der beteiligten Personen verletzen sich schwer, die Todesrate von erfassten Personen (unabhängig von der Verschüttungstiefe) liegt bei etwa 13 Prozent.

Um im Worst Case Szenario – also einem Lawinenunfall mit verschütteten und/oder verletzten Personen – helfen zu können, ist es wichtig, theoretisches Wissen und praktische Erfahrung zu sammeln.

Orientierungsprobleme aufgrund schlechter Sicht, das Versagen eines wichtigen Ausrüstungsgegenstandes bei einer Variantenabfahrt in einer abgelegenen Gegend oder eine Verletzung: Manchmal treten Situationen auf, in denen man es nicht mehr rechtzeitig oder aus eigener Kraft zurück ins Tal schafft. Herrschen dann keine Flugverhältnisse, wird man die Zeit bis zum Eintreffen der terrestrischen Rettungskräfte – oder unter Umständen die ganze Nacht – im Gelände verbringen müssen. Ein Biwaksack schützt für kurze Zeit vor dem Auskühlen und hält den Wind ab, eine Schneehöhle dagegen bietet mehr Schutz vor den Elementen. Bewährt hat sich dabei das sogenannte „Panzerknacker-Iglu“.

Auch an einem ganz normalen Pisten-Skitag kann einmal etwas passieren. Egal, ob du selbst bzw. deine Gruppe von einem Notfall betroffen ist oder du zu einem Unfall dazukommst – du solltest darauf vorbereitet sein, dass so ein Ereignis eintritt.